Samstag, 25.05.2013

Tschüss New Plymouth - Hello Northlands!

Horse RaceMt. Taranaki Back Beach Kauri Tree Paihia Paihia

Vor einer Woche musste ich mich von meinem zweiten zu Hause, nach Blenheim, trennen. Ich hatte echt eine tolle Zeit als Woofer in der Sunflower Lodge in New Plymouth und kann das jedem weiterempfehlen, der Geld sparen und nette Leute treffen will. In meinen letzten 7 Tagen bin ich noch auf den Mt. Taranaki gewandert und habe ein Galopprennen gesehn. Beides war toll, der Berg ziemlich challenging und das Pferderennen impressive. In dieser Zeit hatten wir auch das Hostel alleine, denn unsere Bosse Rachel und Alan waren in Australien. Wir drei Mädels und ein Pärchen haben das Hostel gemanaged, es lief auch ohne größere Probleme. :) An meinem letzten Abend sind wir noch mit Christie, James und Paul in Pubs und Clubs ausgegangen. Wir hatten richtig Spass mit Live Musik und ein paar Drinks! Ich bin am Samstagnachmittag dann schon mal nach Auckland 6 Stunden mit dem Bus gefahren, denn unseren Honda Ferio hatten wir schon eine Woche vorher verkauft. Es viel mir echt schwer Tschüss zu Rachel und Alan, James, Paul und Steve und Michelle zu sagen. Christie und Jule sind ja dann zwei Tage später nach Auckland nachgekommen. In der Großstadt angekommen habe ich zwei Freunde wiedergetroffen und das Wochenende mit Nico und Louis verbracht, die Montag nach Italien und Frankreich zurückgeflogen sind. Zwischendrin habe ich Metje und Jo-Ann mit Felix widergetroffen. Das Wochenende wurde leider durch das unerklärliche Verschwinden meines iphones getrübt...

Seit Mittwoch bin ich nun mit Christie in Northlands für eine Woche unterwegs. Wir sind mit Stray, einem Busunternehmen hier, gefahren. Zwischen den Regentagen haben wir ein paar Wanderungen eingebaut. Morgen geht dann unsere dreitägige Rundfahrt zum Cape Reinga los.

Das ist dann auch der letzte Teil von NZ, den ich noch nicht bereist habe....in zwei Wochen gehts dann nach Sydney :)

 

Sonntag, 05.05.2013

Excuse me, House Keeping!

Also das mit Anfang Mai stimmt jetzt doch nicht so ganz....Aufgrund des Geldmangels und der netten Umgebung, sowie das ich wegen dem schlechten Wetter es nicht geschafft habe den Gipfel des Mt. Taranaki zu besteigen, bleiben wir jetzt noch bis Ende Mai. Zusammen mit der Kanadierin Christie, die gleichzeitig Freundin und Zimmergenossin geworden ist, sind wir ein super Hostelteam geworden. Zusammen regen wir uns über anstrengende Gäste auf, lachen über komische Typen und halten gegen die Bossin zusammen. Bei uns regnet es leider gerade im 5 minutentakt, so dass ich bei einem Versuch laufen zu gehen, nach kurzer Zeit wie geduscht umkehert bin, um mein Handy in Sicherheit zu bringen. Gottseidank ist die DVD-Auswahl gross, so dass das immer als letzte Möglichkeit bleibt. Letzten Freitag war Jule im Tattooostudio, um sich einen Kompass mit den NZ Inseln und einem Spruch stechen zu lassen. das ziert jetzt ihren oberen Rücken :) Sonst haben wir hier den Felsen am Hafen erklommen, haben den kleinsten Zoo den ich jemals gesehen habe besucht und versuchen gerade angestrengt unser Auto an den Mann zu bringen. Nächsten Samstag gehts zum Pferderennen, hoffentlich wird das nicht wieder wie das letzte abgesagt.

Ja jetzt werden die Tage immer weniger..... :`/

 

Donnerstag, 11.04.2013

Hello North Island again!

Nach 5 Monaten mussten wir nun Goodbye zur wunderbaren Südinsel sagen. Voller schöner Erinnerungen und mit einem Lächeln im Gesicht sind wir mittags von Picton nach Wellington mit der Fähre übergesetzt. Das Herz wurde ehrlich schon ein bisschen schwer, denn das heisst ja, jetzt bricht der letzte Teil unserer Reise an.... ok, genug Gefühlsduselei und ab den Rest der Nordinsel rocken. Zuerst waren eine Woche Welligton geplant, wo wir in den ersten Tagen das Te Papa National Museum, Parlament, Westpack-Stadion die Railwaystation und den Hafe, sowie den Botanischen Garten per Cabel Car besucht haben. Zum Te Papa: wie man sich unter dem nationalen Museum vorstellt ist es mit 6 großen Stockwerken rießig. Wir haben uns für $5 NZD einen Audioguide mitgenommen (den gibts sogar auf Deutsch). Sonst war es ziemlich wie das Auckland Museum aufgebaut, aber der Eitritt war eben frei. Das ist schon toll für so eine Austellung.

Am Wochenende haben wir dann trotz Osterfeiertage Jules Geburtstag gefeiert. (Das haben wir vollkommen verplant, obwohl wir fast 3 Monate Ostereier geklebt haben....da merkt man, dass man am anderen Ende der Welt ist :)) Also Reinfeiern hat nicht so funktioniert und Rausfeiern auch nicht, aber Julians und meine Überraschung, das er extra aus Auckland für ihren Geburtstag angeflogen kam, hat sie echt gefreut. Ich hatte meinen Spass sie mit dem ein oder anderen an der Nase herumzuführen, wie z.b. das wir plötzlich Zimmer wechsel mussten und ich mir irgendwelche Geschichten ausgedacht habe warum.

Danach ging es dann über Palmerston North (nicht so berrauschend) nach Wanganui an den schönen Fluss. Dort haben wir zwei Tage verbracht mit Jobsuche und eine Anzeige zu erstellen, um das Auto zu verkaufen. Eigentlich wollten wir Radl fahren, hat dann aber nicht geklappt und wir haben stattdessen unser etwas schimmliges Zelt ausgesondert. Ich persönlich fande das Rießentrampolin im Garten am Besten. Dann kam New Plymouth für eine Nacht dran, wir müssen uns erst langsam an den vielen Verkehr auf der Nordinsel gewöhnen....und das in Neuseeland!!! Also da kann ich gleich mal anfügen und den Mythos begraben: Nein, es gibt hier nicht nur Schafe! Gut, also wir haben dann einen Woofing-Job, also Arbeiten für Unterkunft, in der Sunflower Lodge hier bekommen. Da der erst drei Tage später angefangen hat, haben wir noch einen Abstecher nach Raglan gemacht. Die Zeit hat leider nur gereicht, um unsere Freundin Amie mal wieder zu treffen und nicht um zu Surfen, aber das wird nachgeholt. Am Montag haben wir dann also zum Arbeiten angefangen. Das Team und die anderen Mitbewohner sind super nett und die Lodge auch sehr schön. Hier gibts auch was zum Unternehemen, wie Fahrradtour am Meer oder Besteigen des Mt. Taranaki. Am Monatg sind immer spezielle Dinner-Themen, wie "Pie-Night" oder "Pizza-Evening", dass ist auch sehr nett und gut zum Kennenlernen.

Hier werden wir wahrscheinlich bis Anfang Mai bleiben und dann nach Auckland aufbrechen.

Bis bald! 

 Goodbye South Island! Te Papa National Museum Wellington Hafen Botanischer Garten Raglan Bei den Bridale Falls Bridale Falls New Plymouth Beach New Plymouth



 

Sonntag, 24.03.2013

Mission Südinsel fast beendet

So nun dürft ihr mal raten wo ich gerade bin......ja back in meinem Lieblingsort Blenheim. Aber keine Angst, das ist nur für eine Nacht. Wir haben das liebe Angebot von Prin angenommen noch die Nacht hier kostenlos zu schlafen bevor es mit der Fähre nach Wellington geht.

Begonnen haben wir in Motueka an der Südspitze der Südinsel. Von dort haben wir eine Tour im Abel Tasman Nationalpark gebucht. Zuerst mit dem Kajak durchs türkisblaue Wasser paddeln und ab Mittag dann wieder zurück wandern. Wir waren mit unserem guide Tommy ganz alleine, der aber nur das Kajakfahren mitgemacht hat. Es war ein wunderbarer Sonnentag, wir haben Seerobben, Fische, weiße Sandstrände und eine tolle Landschaft gesehn. Das Kajakfahren war am Anfang etwas tricksig, aber wir hatten den Bogen dann bald raus. Leider wurden die Hosen etwas nass....Das Wandern zurück war nicht gerade anstrengend, mehr ein Spaziergang. Am nächsten Tag ging es dann nach Takaka, von dort sind wir dann ganz hoch bis ans Cape Farewell gefahren. Die Tour haben wir aber nicht gemacht, denn dort dürfen nur zwei zugelassene Organisationen ins Naturschutzgebiet. In Takaka sind wir auch mit voller Vorfreude in ein deutsches Cafe gegangen. Juhuu dunkles Brot zum Salat! Die Enttäuschung über das dazugereichte Weissbrot war dann groß. Man die wussten, dass wir deutsche Backpacker mit Brotentzug sind!

Vom Golden Bay gings weiter nach Westport, eine echt verlassene und uninteressante Stadt. Dann nach Greymouth, ein bisschen besser aber auch nicht so der Bourner! Dort mussten wir aber aufgrund von nassen Klamotten und Trocknermangel zwei Tage bleiben. Die liebe Phia wollte nämlich trotz strömendem Regen zum Cape Foulwind laufen. Jule wollte dann aber auch mit.Von dort haben wir uns zur letzen Etappe, dem Franz Josef und Fox Glacier aufgemacht. Dort angekommen stand am zweiten Tag auch schon unser lang ersehnter Skydive am Fox über 16000 ft an. Dort habe ich auch lustigerweise meine ehemahlige Klassenkameradin Anabell getroffen. Mein Sprungpartner hiess Reid und war echt professionell und sehr nett. Zuerst war uns das alles etwas unbehagen, denn das kleine Flugzeug wurde per Hand aus einem Blechschuppen auf die holprige Startbahn geschoben, vom Formular, das wir unterschreiben mussten, über die Risiken bis zum Tod wollen wir gar nicht reden. Aber schon alleine der Flug war toll. Ab 10000 ft hat man Sauerstoff bekommen, was aber nicht unbedingt notwendig war. Reid hat die genze Zeit Fotos gemacht und mich immer enger an ihn drangeschnallt. bei 14000 ft hat er dann langsam die Tür aufgemacht und wir sind verschnürrt wie wir waren an den Abgrund gerobbt. Dann nach einem kurzen Check, ob bei mir alles ok ist, gings dann in die Tiefe. Die Kälte schlägt einem trotz speziellem Anzug, Mütze, Brille und Handschuhe ins Gesicht. Und man fällt  einfach ins Nichts, ohne Widerstand. Schreien oder Jubeln ist unmöglich. Nach 65 sec geht dann ein Ruck durch den Körper, denn der Fallschirm wurde von Reid aufgemacht und der idyllische teil beginnt. Ich hab die Gletscher und gleichzeitig die tasmanische See gesehen. Es war einfach atemberaubend. Lenken durfte ich auch, so schwer ist das gar nicht. Die Landung war auch relativ sanft. Glücklich und voller Adrenalin haben Jule und ich uns dann auf dem Boden getroffen. Da wurde das Herz beim Bezahlen auch nicht ganz so schwer, denn der Skydive hat seinen Preis. Ich hab noch zwei tage später die Ganztagestour auf den Fox Gletscher gemacht. Zuerst durch den Urwald eine Stunde zum Gletscher laufen, dann werden die Spikes angeschnallt und los gehen die 4 Stunden Eistour. Vorher wurden wir noch warm ausgestattet, aber ich dachte, dass ich wie im Prospekt auch nur in 3/4 Leggins gehen kann. Nach der Lunchpause wurde es dann extrem kalt, unser guide Finn hat sich glaube ich auch etwas Sorgen um meine Beine gemacht. Meine Hände waren jedoch das größere Übel. Gottseidank hat im Hostel die Sauna auf mich gewartet. Die Eistour war jedoch auch ein tolles Erlebnis.

Am Samstag haben wir dann Jules eltern getroffen und waren gemeinsam Essen. Ein sehr nettes Treffen. Heute gings dann den ganzen Tag mit dem Auto hierhin zurück!

Das waren nochmal drei wunderschöne Wochen meines Trips!                     

 Das Auto zur Kajaktour Vor der Kajaktour... Buller Gorge Swingbridge Cape Foulwind Pitschnass am Cape Foulwind Fallschirmspringerin Phia ;) Sicht aus dem Flugzeug Und plötzlich Fallen.... .....fallen......(kopfüber) .....und fallen mit Captain Reid...... puhhhh Fallschirm ist aufgegangen Ich darf lenken Glacier Tasman Sea Franz Josef Glacier Gletscherguide Finn am Werk Im Eis... Pancakerocks an der Westküste

 

Sonntag, 10.03.2013

Tschüss Marshmallowschokoostereier!

So meine Lieben, jetzt kommt mal wieder ein Bericht, damit ihr nicht denkt ich bin in der Süßigkeitenfabrik in den Schokoladentopf gefallen und dort ertrunken ;) Nein wir sind jetzt nach nochmal zwei Monaten in der süssen Hölle endlich fertig mit arbeiten und haben diesmal hundertprozentig genug Geld, um die Südinsel fertig zu bereisen. Es gibt also keine Thriologie über das Zurückkehren von Jule und Phia nach Blenheim aus Geldnot. Also verlassen wir jetzt Schrulla, Turtel, Pittbull und Co und freuen uns auf den Abel Tasman National Park. Das Wetter ist immer noch warm und schön, aber die Nächte werden langsam eiskalt. Freitag hat unser liebes Auto seinen TÜV gottseidank bestanden. Wir haben schon gezittert, als der Mechaniker unseren lieben Ferio so auseinandergenommen hat, denn er ist eben schon alt und etwas beschädigt. Gut ist, dass hier dieser Check alle sechs Monate fällig ist. Da kann man dann sicher sein, dass es eigentlich nicht so grosse Schäden geben kann.

Das Haus war wunderschön und für Kiwiverhältnisse echt eine Traumvilla, sehr sauber und modern. Ich werde unser superbequemes Bett vermissen und den Luxus eines Schrankes ebenso. Jetzt heisst es eben wieder Rucksack packen und los, denn viereinhalb Monate sind in Blenheim definitiv genug.

Auf geht's zum Abel Tasman National Park!Lächelnd

  Unser Häuschen der letzten 2 Monate Unser Zimmer BBQ mit allen, hier: Estefan,Jule und Geoffroy

Donnerstag, 14.02.2013

HuHu.....

Eigentlich habe ich ja geschrieben, dass jetzt wieder öfter ein Eitrag kommt. Aber was soll ich so übers Arbeiten schreiben? Wir kleben, zählen, sortieren, packen und verpacken Schokomarshmalloweier, Gummibärchen und Osterhasen, sowie Riesenfische und Babyfische. Natürlich alles in Marshmallowausgabe. Der neuseeländische Hygienestandart ist auch etwas fragwürdig...So langsam verlassen uns auch immer mehr unserer treuen Arbeitskollegen, mit denen wir durch manches Erzählen elendlange Stunden ratzfatz überstanden haben. Jule und ich bleiben noch 2- 3 Wochen, dann gehts endlich weiter.

Unsere Hauptmieterin, alias Schrulla, aufgrund von ihreres Penibelseins, schreibt uns auch immer schön eine Nachricht an das Notizboard, das wir den Müll raus tragen sollen, oder dass sie eine Woche keine Arbeit hat mit traurigen koreanischen Smilies. In der morgentlichen Verschlafenheit kommt von unserem beglischen Mitbewohner Geoffroy dazu immer nur "Interesting" nach dem Motto "I don't care". Ich habe nur gedacht, dass die Smilies Regen darstellen, denn die fehlenede Arbeit hing mit dem schlechten Wetter zusammen. In Wirklichkeit haben sie aber geweint, was Jule mir dann netterweise erklärt hat. Sonst ist das Haus aber wunderschön (Fotos folgen) und wir verstehen uns super. Die Ironie liegt nur daran, dass sie manchmal echt etwas strange ist. Seit letzter Woche haben wir hier ein südamerikanisches Pärchen als neue Mitbewohner, lustig wäre mal zu wissen wie unsere Koreanerin denen gesagt hat, dass wir zwei Mädels das Zimmer mit Doppelbett haben und sie ins Zweierzimmer ziehen müssen :)

Am Wochenende gehts entweder an den Strand oder River, um den Vitamin D Mangel der Woche auszugleichen.

Sonst gibts leider nicht viel zu berichten!

See ya!

Montag, 07.01.2013

Milford Sound - Queenstown

  Bluff - Stirling Point Te Anau Milford Sound Milford Sound Milford Sound Hiking im Milford Sound Unser Ziel - Lake Marian Gipfel - Bergsteigen mit Nils Dafür hat sich der Aufstieg alle mal gelohnt

Von Invercargill ging es dann nach einer etwas stürmischen Nacht im Auto mit Hagel etc. ganz in den Süden nach Bluff. Dort ist der Stirling Point echt sehenswert und vom Bluff Hill hat meine eine Sicht bis nach Steaward Island. Unser Tagesziel war Te Anau, um am nächsten Tag in den Milford Sound zu fahren. Sehr schön am See gelegen und in guten Hostel haben wir es uns dann gemütlich gemacht. Am nächsten Tag sind wir dann in den unbeschreiblich schönen Sound gefahren. Es war einfach gigantisch! Die Natur mit all den Wasserfällen, alles noch etwas in Nebel gehüllt.....Nur Sandflies gibts da wie Sand am Meer. Die Stiche sind um einiges unangenehmer als Mückenstiche... Dort sind wir erstmal durch den Tunnel ganz nach oben zum Milford Sound gefahren. Danach noch eine 3 stündige Wanderung, die aber eher extremes Bergsteigen war, denn es gab keinen Weg. Man musste sich durch Flussbetten, über Felsen und durch dschungelartigen Wald zum Lake Marian hinauf kämpfen. Wir kamen ziemlich verdreckt wieder unten an :) Aber es war sehr abenteuerreich und wunderschön! Abends haben wir noch Freunde aus Blenheim getroffen, die auch in Te Anau geblieben sind. Unser nächstes Reiseziel war dann Queenstown, die "Partystadt" Neuseelands. Es ist vor allem ein Skiort, in dem das Après Ski auf jeden Fall nicht zu kurz kommt, kurzum völlig überfüllt. Aber auch sehr schön am See. Dort haben wir uns dann mit Nils, Felix, Tobi, Vincent, Julian, Stephan, Markus und Larsch getroffen und sind abends zusammen in eine der vielen Pubs und Clubs gegangen. Am nächsten Tag sind Nils und ich eine 7 stündige Wanderung angetreten. Sehr sehr schön, aber mit nur 4 Stunden Schlaf, bei prallem Sonnenschein und hochalpiner Kletterrei, schon ein gutes Training. Wir waren beide glücklich, als wir dann oben ankamen. Der Blick war bombastisch! Heute sind die Jungs wieder weitergezogen, Jule und ich bleiben noch zwei Nächte und dann müssen wir mal wieder nach Arbeit suchen. :)

Montag, 07.01.2013

Kaikoura - Hemmer Springs - Christchurch - Timaru - Dunedin - Invercargill

Seal Colony -KaikouraSteilste Srasse der WeltCadburry FactoryMoeraki BouldersMoeraki Boulders mit JuleMoeraki Boulders mit JanRail StationJan und Jannick

So nun wird mal wieder öfter gebloggt... Jetzt sind Jule und ich seit einer Woche wieder on Tour und das Geld geht weg wie nichts...leider! Von Blendheim sind wir am Mittwoch gestartet noch mit strahlendem Sonnenschein. Aber dann in Richtung des Fischerörtchens Kaikoura, wurde das Wetter immer schlechter und der Dauerregen hat uns eingeholt. Das war sehr schade, denn dort wäre Strand und baden echt schön gewesen. Wir sind für zwei Tage in die Dusky Lodge eingezogen. 10er Zimmer, denn das war in Nelson ganz witzig mit neuen Leuten... und ich mein wir sind ja Backpacker und müssen sparen wo es geht :), nur leider wussten wir noch nicht, dass es sousterrain ist und man ins Hauptgebäude durch Dauerregen laufen muss. Aber sonst war es echt gut dort, sogar mit Pool. :) Statt Baden haben wir dann bei der Seal Colony Halt gemacht. Die Robben fanden das Wetter aber auch wohl nicht ganz so toll, denn wir haben nur zwei gesehen, die ich hier auch extra erwähnen möchte. Sonst wären wir da umsonst hingefahren. Also Danke ihr zwei, obwohl ihr nur geschlafen habt und euch von einer Millionen Touristen anstarren lassen musstet. Dann ging es weiter über Hemmer Springs nach Christchurch. Hemmer Springs ist eine sehr schöne Thermenanlage mit Rutschen. Da war dann das Wetter auch schöner, aber man muss früh da sein, um überhaupt einen Parkplatz zu bekommen. Von 40° über Schwefelbecken gibts da echt alles. Aber man kann auch in die Erdnger Therme oder Alpamare gehen und das zu haben. Hemmer Springs ist ein schönes Örtchen, in dem es sich auch lohnt eine Nacht zu verbringen. Dann gings ab nach Christchurch. Alle, die gesagt haben, dass man dort nur durchfahren soll, denn die Innenstadt ist immer noch gesperrt, auf Grund des großen Erdbebens 2011, hatten dann doch mehr oder weniger Recht. Also völlig relaxt von der Therme und auf keinen Stress gefasst sind wir dann zu unserem Hostel gecruist. Naja das gabs dann leider aber nicht mehr, besser gesagt da war nur noch ein Schutthaufen... Also haben wir alle Hostels die Christchurch besitzt abgeklappert, um eine Bleibe zu finden. Blöderweise war alles ausgebucht. Mit Hilfe haben wir dann noch einen Platz im Old Country House bekommen. Nun hieß es nur in 20 Minuten durch die Stadt zu gurken mit den tausend Umleitungen, um bis zum Schliessen der Rezeption pünktlich da zu sein. Dank Uschi unseres super Handynavigationsgerät, die ab und zu mal etwas verwirrt ist und eigentlich nicht so stadtatuglich, haben wir es dann noch geschafft. Das Hostel war echt super und wir wären da gerne länger geblieben, aber bis Silvester mussten wir noch nach Dunedin und außerdem hatten wir die Nase voll von Christchurch. Ich denke, wenn man das alles nicht so kaotisch macht wie wir, dann kann man da auch echt eine tolle Zeit haben. Am nächsten Morgen ging es dann also weiter nach Timaru. Über Pack n' Save, die billigste Supermarktkette haben wir uns dann sehr gefreut, vor allem unser Geldbeutel.Vielleicht ist die Freude auch nicht so gut, denn dann werden lauter unnötige Dinge gekauft. Auch free Wifi bei Mc Donalds wurde gleich genutzt. Das Hostel war etwas strange, irgendwie waren wir die einzigen dort und mussten unsere Schlafsäcke selbst mitbringen. Naja für eine Nacht, aber vollkommen ok. Am 30.Dezember dann pünktlich zu Silvester in Dunedin im Charlet Hostel eingecheckt. Natürlich mit Sack und Pack und dem ganzen Hausrat eingezogen, bis dann fast das ganze Zimmer eingenommen war. "Wir sind ja Mädchen, wir dürfen so viel brauchen!" war die Ausrede. Dort haben wir zwei Freunde getroffen, die mit Jule mitgefahren sind, als ich noch in Auckland war, um ins neue Jahr reinzufeiern. Es hat immer noch aus allen Kübeln gegossen. Trotzdem sind wir dann zu dritt, Jule, Jan und ich , zur steilsten Strasse der Welt, ein wenig außerhalb, aufgebrochen. Dunedin hat allgemein sehr steile Strassen und viele Hügel. Da musste unser Ferio manchmal schon etwas schnaufen. Am letzten Tag des Jahres ging es dann noch zu den Moeraki Boulders. Das sind kugelförmige Steine an einem echt schönen Strand. Nur leider eben auch bei dem schönen Wetter, das endlich wieder den Weg zu uns gefunden hatte, Touristenattraktion Nummer eins. Aber lieber Sonnenschein, als Sinnflut. Im Hostel zurück haben wir uns dann auf den Abend vorbereitet und sind dann zu Jannick ins andere Hostel gegangen. Um  0 Uhr standen wir alle dann im Oktagon und haben ein drei minütiges Feuerwerk gesehen. Nicht zu vergleichen mit zu Hause, aber wenigstens etwas. Sonst gab es noch eine Open Air Bühne und Essenstände, drumherum Pubs und Clubs. Der nächste Tag war dann  eher zum chillen, wir sind ein bisschen in der Stadt rumgegondelt und dann auch früh ins Bett. Einen genauen Plan für den kommenden Tag hatten wir noch nicht, eigentlich eine Führung durch die Catburry Fabrik, die hier ihren Sitz hat, aber das haben wir dann nicht geschafft und sind gleich per Senic Route nach Invercargill gefahren. Mal wieder bei Schüttregen! Am Nugget Point sind wir kurz zum Leuchtturm gelaufen. Die Stadt ist jetzt nicht so belebt wie gedacht, mag vielleicht aber auch daran liegen, dass Feiertag ist. Morgen gehts dann auf zu den Milford Sounds!

 

Samstag, 29.12.2012

Ich bin nicht verschollen....

Der Garten Unser Mädchen 6er Zimmer Das Haus und die Partygarage :) Die Hauskatze Wohnzimmer mit Chris, Felix, Nils,Vincent, Tobi (v.l.) Alex und Steph (v.l.) Franzisco und Stephan Franzisco und Nico Metje und Steph Ryan, Nico, Paul, John (v.l.) Metjes Plätzchen Chris, Stephan, John beim Pancakes essen Da waren wir leider nicht mehr komplett... Thanksgiving Queen Charlotte Drive Weihnachten in Nelson mit Metje (links) und Jule Boxing Day am River

Wer gedacht hat ich habe mich irgendwo in der Wildnis abgesetzt und eine Farm aufgemacht, den muss ich leider enttäuschen. Nein, Jule und ich waren jetzt zwei Monate in Blenheim. Dort sind wir im Kiwi Bunk House eingezogen. Der erste Tag/Abend war noch etwas komisch, denn alle kannten sich schon so gut und wir waren die Neuen, die nicht dazu gehörten. Gottseidank waren auch noch vier andere neu! Aber das hat sich schnell gelegt und wir sind zu sowas wie einer WG-Family zusammengewachsen. Montag war noch Feiertag und entspannen angesagt, ab Dienstag ging dann die Arbeit auf dem Wine Yard los. Shoot Thinning, also die überflüssigen, schiefen Zweige entfernen war echt einfach und wir haben gesagt ist ja fast wie geschenktes Geld. Da kannten wir aber noch nicht alle Jobs auf dem lieben WeinBERG. Als nächstes war Budd Rubbing dran, bedeutet jden einzelenen Stamm durch abrubben von Sprösslingen und Unkraut befreien. Aber bitte dann  nur pro Stamm maximal fünf Sekunden brauchen....Also bücken, rubben, aufrichten, bücken, rubben, aufrichten....und das dann mal so 4000 mal am Tag. Das geht in den Rücken und in die Knie. Man weiss abends, dass man am Tag was gemacht hat. Auf jeden Fall! Egal wie gut trainiert, die ersten Tage hat man hundert Prozentig einen Muskelkater. Denn es heisst ja auch nicht um sonst WeinBERG. Der Nebeneffekt ist natürlich Baumgeruch und Sonnenbrand. Aber mir hat es eigentlich gefallen. Arbeit draussen und dann noch körperliche Betätigung. Am Wochenende wurde dann immer schon in den frühen Abendstunden in der Garage Party gemacht, so dass dann der eine oder andere sich um Mitternacht schon wie um 3 morgens gefühlt hat. Auch der Club hier, das Loft, hat am Wochenende von dem meisten aus dem Hostel Besuch bekommen.... Man muss dazu sagen, dass hier irgendwie eine Eigenart besteht, dass Lieder vollkommen zerflückt werden und in Dauerschleife hintereinander kommen. Aber wir hatten immer sehr viel Spass und haben eigentlich die ganze Woche nur aufs Wochenede hingearbeitet. Unsere Unterkunft ist ok, wir Mädels, die sichtbar in der Unterzahl sind, schlafen im 6er Zimmer. Dann gibts noch ein 2er Zimmer für Mädels. Zwei 4er Zimmer für Jungs und ein 6er Zimmer. Der Garten ist eigentlich auch voll schön, gut um in der Sonne zu entspannen. Zu den Bewohnern, die eigentlich fast jede Woche wechseln, ist zu sagen: Die Hälfte aus Deutschland! Vom tiefsten Norden bis in die Schwäbischen Alpen...dann noch Asiaten, Südamerikaner, Italiener, Walisen, Schotte, Iren...Zusammen haben wir Barbecue gehalten und Thanksgiving gefeiert. Blenheim ist ok, jetzt nicht der Burner, aber auch nicht so langweilig. man kann auf jeden Fall hier über 100 Dollar für Klamotten mal an einem Tag lassen ;) Sonst ist der Gang zum New World auch Standard geworden. Es gibt ein Kino, Schwimmbad, Gym und einen schönen Park zum Laufen. Wir haben hier einen Sonntags- und Adventsmarkt besucht,sind auf einen Hügel gewandert und besonders schön ist der Ausflug über den Queen Charlotte Drive, bei dem man auch für einen Strandbesuch halten kann.

Nach einem Monat Wine Yard wurde dann jedoch die Arbeit weniger und man hat nur noch gut mit Contract Work, sprich, wenn du per Pflanze und  nicht Stunde bezahlt wirst, verdient. Das war jedoch immer Wettrennen und Konkurrenzkampf pur.....Deshalb haben wir dann das Angebot Nachtsicht in einer Lolliefactory angenommen. Zum einen feste Arbeit zum anderen mehr Stunden. Ich war anfangs skeptisch....jetzt kann ich auch sagen wieso, totale Übermüdung, geistige/körperliche Unterforderung trifft auf ungeregelten Tagesablauf und das ist Horror. Zu aller Ironie haben wir bei unserer eh schon nicht vorhandenen Weihnachtsstimmung Schokomarshmallowostereier und Schokomarshmallowosterhasen, der Marke purer Zucker und ungenießbar, verpackt. Da denkt man sich schon was, wenn man dann überlegt Ostern ist erst in 4 Monaten und jetzt wird das Zeug schon hergestellt. Also ich kann jetzt keine Ostereier mehr sehen! Vish unser Supervisor hat zwar des öfetren einen blöden Spruch nach dem anderen rausgehauen, um uns zu entertainen, aber das hat dann auch nichts wirklich mehr gebracht. Die Stunden wurden länger und die Pausen immer kürzer, so kam es einem auf jden Fall vor...Die anderen aus dem Hostel haben wir auch nur noch selten gesehn, denn Samstag und teilweise Sonntagnacht wurde jetzt auch gearbeitet, wir haben geschlafen, als die anderen aufgestanden sind und die anderen haben geschlafen, als wir heim kamen. Das einzige schöne war, dass die Tage immer schöner und heisser wurden.  So blieb dann auch der Sonnenbrand nicht nur einmal aus...

Jetzt reisen wir nach guten zwei Monaten weiter, dass freut mich, aber stimmt mich auch traurig, denn wir hatten hier wirklich eine "awesome time" mit tollen Leuten. An der Stelle nochmal Danke an Metje, Paul, Kristian, Nils, John, Steph, Alex, Nico, Stephan, Chris, Vincent, Julian, Felix, Tobi, Ray und Francisco!

Sonntag, 28.10.2012

Auf zur Südinsel

Gestern sind wir dann den ganzen weg von Rotorua nach Wellington runtergefahren. Am Abend war ich ganz schön kaputt, denn Jule scheint wieder krank zu werden, so bin ich dann die ganze Strecke Gefahren. Wir haben die Stadt ehrlich gesagt ein wenig unterschätzt. Dort ist es wirklich extrem windig und sehr busy. Straßen sind kompliziert, man muss sich bei dem vielen Verkehr echt konzentrieren. Und dass nach so einer langen Fahrt!!!! Im YHA haben wir im 6 Zimmer eingecheckt, denn unsere Fähre ging um 8 morgens. Wir sollten spätestens um 7 da sein. Also haben wir das billigste genommen und nur das nötigste gepackt. Unsere zinmergenossinnen haben uns dann um 10 noch gefragt, ob wir mit ihnen feiern gehen wollen, aber das haben wir dann einfach nicht mehr geschafft. Die kamen nämlich wieder nach Hause, als wir das Hostel verlassen haben
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